Teamarbeit: beim Thema bleiben: Unterschied zwischen den Versionen

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(Überarbeitung der Kategorien schulischer Förderung und der Anforderungsanalyse)
 
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| rowspan="2" |'''''aktuelle übergeordnete Ziel-vorstellungen'''''
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| rowspan="2" |'''''SMARTe Zielformulierung (konkret für diese eine Stunde)'''''
| rowspan="2" |'''''<small>SMARTe Zielformulierung (konkret für diese eine Stunde)</small>'''''
| rowspan="2" |'''''notwendige emotionale bzw. soziale Kompetenzen'''''
| rowspan="2" |'''''<small>notwendige emotionale bzw. soziale Kompetenzen</small>'''''


'''''(orientiert am CASEL-Rahmenmodell)'''''
'''''<small>(orientiert am CASEL-Rahmenmodell)</small>'''''


| colspan="4" |'''''unterrichtliche Passungen: für alle – für wenige – für einzelne'''''
| colspan="4" |'''''<small>unterrichtliche Passungen: für alle – für wenige – für einzelne</small>'''''
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|'''''Kompensation (Strategien)'''''
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|'''''<small>Übungen</small>'''''
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|Wir werden gute Teampartner/-innen
|<small>Wir werden gute Teampartner/-innen</small>


|In der Aneignungsphase reden wir 20 Minuten nur über unsere Aufgabe.  
|<small>In der Aneignungsphase reden wir 20 Minuten nur über unsere Aufgabe.</small>
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* Selbstregulation: Impulskontrolle, eigene Anliegen zurückstellen können.
* <small>Selbstregulation: Impulskontrolle, eigene Anliegen zurückstellen können.</small>
* Selbstwahrnehmung: eigene Kompetenz zur (tagesformbezogenen) Fokussierung einschätzen können, Bedarfe zur Unterstützung wahrnehmen und äußern können, self-monitoring zu eigenem emotionalem Zustand
* <small>Selbstwahrnehmung: eigene Kompetenz zur (tagesformbezogenen) Fokussierung einschätzen können, Bedarfe zur Unterstützung wahrnehmen und äußern können, self-monitoring zu eigenem emotionalem Zustand</small>
* Fremdwahrnehmung: Fähigkeit zur Perspektivübernahme
* <small>Fremdwahrnehmung: Fähigkeit zur Perspektivübernahme</small>
* Problemlösekompetenz: aktives Bemühen, eine problematische Situation lösen zu können
* <small>Problemlösekompetenz: aktives Bemühen, eine problematische Situation lösen zu können</small>
* Beziehungsfertigkeit: externe Hinweise / Tipps akzeptieren und adaptieren
* <small>Beziehungsfertigkeit: externe Hinweise / Tipps akzeptieren und adaptieren</small>
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* Wir erinnern uns gegenseitig, falls jemand vom Thema abkommt.
* <small>Wir erinnern uns gegenseitig, falls jemand vom Thema abkommt.</small>
* Wir benutzen Fachsprache.
* <small>Wir benutzen Fachsprache.</small>
* Wir sitzen/stehen einander zugewandt.
* <small>Wir sitzen/stehen einander zugewandt.</small>
* Wir wählen einen ruhigen Arbeitsplatz.
* <small>Wir wählen einen ruhigen Arbeitsplatz.</small>
* Wir arbeiten allein, falls wir uns zu zweit nicht fokussieren können.
* <small>Wir arbeiten allein, falls wir uns zu zweit nicht fokussieren können.</small>
* Ich wähle selbst aus, mit wem ich gut zusammen-arbeiten kann.
* <small>Ich wähle selbst aus, mit wem ich gut zusammen-arbeiten kann.</small>
* Ich nutze ein Bewegungsangebot, um wieder lernbereit zu sein.
* <small>Ich nutze ein Bewegungsangebot, um wieder lernbereit zu sein.</small>
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* zeitlich (z.B. nur 10 Minuten Teamzeit)
* <small>zeitlich (z.B. nur 10 Minuten Teamzeit)</small>
* inhaltlich: passende fachliche Aufgaben (-formate)
* <small>inhaltlich: passende fachliche Aufgaben (-formate)</small>
* räumlich (z.B. reizarme Umgebung)
* <small>räumlich (z.B. reizarme Umgebung)</small>
* methodisch: Einzelarbeit oder Teamarbeit mit erwachsener Person
* <small>methodisch: Einzelarbeit oder Teamarbeit mit erwachsener Person</small>
* didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstwahrnehmung (z.B. „Check-in“-Gespräch)
* <small>didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstwahrnehmung (z.B. „Check-in“-Gespräch)</small>
* didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstregulation (z.B. Bewegungspause)
* <small>didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstregulation (z.B. Bewegungspause)</small>
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* Check-in: Möglichkeit zur Selbstwahrnehmung vor der Teamphase
* <small>Check-in: Möglichkeit zur Selbstwahrnehmung vor der Teamphase</small>
* Teamkonstellation: SuS mit Tendenz zum „Abschweifen“ arbeiten mit fokussierten SuS
* <small>Teamkonstellation: SuS mit Tendenz zum „Abschweifen“ arbeiten mit fokussierten SuS</small>
* individuell bedeutsames Thema zur besseren Fokussierung
* <small>individuell bedeutsames Thema zur besseren Fokussierung</small>
* Ermutigung bei Teams, die Schwierigkeiten haben, sich zu fokussieren
* <small>Ermutigung bei Teams, die Schwierigkeiten haben, sich zu fokussieren</small>
* Positive Behavior Support bei Teams, die es schaffen, beim Thema bleiben
* <small>Positive Behavior Support bei Teams, die es schaffen, beim Thema bleiben</small>
* feinfühlige Beziehungs- und Unterstützungs-angebote für Lernende, die z.B. frustriert sind oder sich in einem Konflikt befinden
* <small>feinfühlige Beziehungs- und Unterstützungs-angebote für Lernende, die z.B. frustriert sind oder sich in einem Konflikt befinden</small>
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* Modellierung durch LiV und Koop: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?
* <small>Modellierung durch LiV und Koop: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?</small>
* Handlungsspiel: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?
* <small>Handlungsspiel: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?</small>
* Zeit und Raum zur Erprobung der Kompensations-möglichkeiten / Strategien
* <small>Zeit und Raum zur Erprobung der Kompensations-möglichkeiten / Strategien</small>
* …
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* Hier müssen die fachlichen Lernangebote und die kooperative Lernform entsprechend passend gewählt sein:
* <small>Hier müssen die fachlichen Lernangebote und die kooperative Lernform entsprechend passend gewählt sein:</small>
* nicht zu hohe(r) bzw. niedrige(r) Anforderung bzw. Umfang
* <small>nicht zu hohe(r) bzw. niedrige(r) Anforderung bzw. Umfang</small>
* Motivation der Lernenden / Bedeutsamkeit des Lerngegenstandes
* <small>Motivation der Lernenden / Bedeutsamkeit des Lerngegenstandes</small>
* Think-Pair-Share und PIGS-Face als Grundlagen kooperativen Lernens
* <small>Think-Pair-Share und PIGS-Face als Grundlagen kooperativen Lernens</small>
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Verweise:
Verweise:

Aktuelle Version vom 23. März 2026, 15:56 Uhr

Lerngegenstand:

  • erstellt von: Tobias Rumohr
  • Lerngruppe: übergreifend
  • Jahr: 2023, überarbeitet 2026
  • Fach/Fachrichtung: Emotionale und soziale Entwicklung
aktuelle übergeordnete Ziel-vorstellungen SMARTe Zielformulierung (konkret für diese eine Stunde) notwendige emotionale bzw. soziale Kompetenzen

(orientiert am CASEL-Rahmenmodell)

unterrichtliche Passungen: für alle – für wenige – für einzelne Was ist außerdem zu beachten?
Kompensation (Strategien) Reduktion Adaption Übungen
Wir werden gute Teampartner/-innen In der Aneignungsphase reden wir 20 Minuten nur über unsere Aufgabe.
  • Selbstregulation: Impulskontrolle, eigene Anliegen zurückstellen können.
  • Selbstwahrnehmung: eigene Kompetenz zur (tagesformbezogenen) Fokussierung einschätzen können, Bedarfe zur Unterstützung wahrnehmen und äußern können, self-monitoring zu eigenem emotionalem Zustand
  • Fremdwahrnehmung: Fähigkeit zur Perspektivübernahme
  • Problemlösekompetenz: aktives Bemühen, eine problematische Situation lösen zu können
  • Beziehungsfertigkeit: externe Hinweise / Tipps akzeptieren und adaptieren
  • ...
  • Wir erinnern uns gegenseitig, falls jemand vom Thema abkommt.
  • Wir benutzen Fachsprache.
  • Wir sitzen/stehen einander zugewandt.
  • Wir wählen einen ruhigen Arbeitsplatz.
  • Wir arbeiten allein, falls wir uns zu zweit nicht fokussieren können.
  • Ich wähle selbst aus, mit wem ich gut zusammen-arbeiten kann.
  • Ich nutze ein Bewegungsangebot, um wieder lernbereit zu sein.
  • zeitlich (z.B. nur 10 Minuten Teamzeit)
  • inhaltlich: passende fachliche Aufgaben (-formate)
  • räumlich (z.B. reizarme Umgebung)
  • methodisch: Einzelarbeit oder Teamarbeit mit erwachsener Person
  • didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstwahrnehmung (z.B. „Check-in“-Gespräch)
  • didaktisch: von der Lehrkraft vorgegebene Möglichkeiten zur Selbstregulation (z.B. Bewegungspause)
  • Check-in: Möglichkeit zur Selbstwahrnehmung vor der Teamphase
  • Teamkonstellation: SuS mit Tendenz zum „Abschweifen“ arbeiten mit fokussierten SuS
  • individuell bedeutsames Thema zur besseren Fokussierung
  • Ermutigung bei Teams, die Schwierigkeiten haben, sich zu fokussieren
  • Positive Behavior Support bei Teams, die es schaffen, beim Thema bleiben
  • feinfühlige Beziehungs- und Unterstützungs-angebote für Lernende, die z.B. frustriert sind oder sich in einem Konflikt befinden
  • Modellierung durch LiV und Koop: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?
  • Handlungsspiel: Wie können wir uns gegenseitig angemessen zur Fokussierung anhalten / ermutigen?
  • Zeit und Raum zur Erprobung der Kompensations-möglichkeiten / Strategien
  • Hier müssen die fachlichen Lernangebote und die kooperative Lernform entsprechend passend gewählt sein:
  • nicht zu hohe(r) bzw. niedrige(r) Anforderung bzw. Umfang
  • Motivation der Lernenden / Bedeutsamkeit des Lerngegenstandes
  • Think-Pair-Share und PIGS-Face als Grundlagen kooperativen Lernens

Verweise:

CASEL-Rahmenmodell: Hövel, D. C. (2024). Sozio-emotionales Lernen (SEL) für inklusive Bildung. In D. C. Hövel, C. Schellenberg, P.-C. Link & O. Gasser-Haas (Hrsg.), Sozio-emotionales Lernen: Pädagogik sozio-emotionaler Entwicklungsförderung (S. 51–61). Edition SZH/CSPS.

Kooperatives Lernen: Hänsel, M. (2013, 2. November). Startseite koopLernen. KoopLernen – für das kooperative Lernen. https://www.kooperativeslernen.net/